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Logo Varianten

Welche Logos braucht eine Firma? Logo-Varianten einfach erklärt

Ein Logo besteht selten nur aus einer einzigen Version. Für einen verlässlichen Markenauftritt braucht es Varianten, die auf unterschiedlichen Hintergründen, Grössen und Medien funktionieren. Dazu gehören ein Hauptlogo, kompakte Alternativen, Ausführungen für kleine Formate sowie Varianten in Farbe und Schwarz-Weiss. Dieser Beitrag erklärt, welche Logo-Varianten sinnvoll sind – und wie sie zusammen einen klaren und konsistenten Markenauftritt bilden.

Hauptlogo

Das Hauptlogo ist die zentrale Version einer Marke. Es ist die Variante, die am häufigsten eingesetzt wird – auf der Website, in Drucksachen, in Präsentationen oder auf Beschriftungen. In vielen Fällen besteht das Hauptlogo aus einer Kombination aus Wortmarke und Bildmarke. Es zeigt die Marke vollständig und ohne Vereinfachung.


Wichtig ist, dass das Hauptlogo in seiner Grundausführung klar funktioniert: in normaler Grösse, auf neutralem Hintergrund und ohne spezielle Anforderungen. Von hier aus leiten sich alle weiteren Logo-Varianten ab. Das Hauptlogo definiert Proportionen, Schriften, Abstände und den visuellen Charakter der Marke. Es ist der Ausgangspunkt des gesamten Logo-Systems – und oft die sichtbarste Ausführung einer Marke.



Sekundärlogo

Das Sekundärlogo ist eine alternative Version des Hauptlogos. Es wird eingesetzt, wenn der vorhandene Platz zu schmal, zu hoch oder zu unregelmässig ist, um das Hauptlogo sauber darzustellen. Häufig handelt es sich dabei um eine verkürzte oder anders proportionierte Variante, die denselben Inhalt zeigt, aber kompakter wirkt.


Während das Hauptlogo die vollständige Identität transportiert, sorgt das Sekundärlogo für Flexibilität. Es kommt zum Beispiel in Kopfzeilen, auf schmalen Printlayouts, in Seitenspalten oder in Situationen zum Einsatz, in denen ein horizontales oder vertikales Format besser passt. Wichtig ist, dass das Sekundärlogo formal eng mit dem Hauptlogo verbunden bleibt: gleiche Typografie, gleiche Proportionen, gleiche Bildsprache. Es ist eine praktische Ergänzung – und stärkt die Wiedererkennbarkeit, wenn das Hauptlogo nicht ideal eingesetzt werden kann.


Hauptlogo, Sekundärlogo und Bildmarke einer Marke nebeneinander dargestellt, um die unterschiedlichen Logo-Varianten zu zeigen.


Icon / Bildmarke

Die Bildmarke – oft auch Icon genannt – ist die kompakteste Version eines Logos. Sie besteht aus einem einzelnen Zeichen, einem Symbol oder einer stark reduzierten Form der Marke. Während das Hauptlogo den vollständigen Auftritt zeigt, konzentriert sich die Bildmarke auf das Wesentliche: ein visuelles Element, das allein erkennbar bleibt.


Diese Variante wird dort eingesetzt, wo wenig Platz zur Verfügung steht oder wo ein quadratisches oder rundes Format verlangt wird. Typische Einsatzorte sind Social-Media-Profilbilder, Favicons, App-Icons oder enge Layoutflächen. Eine gute Bildmarke funktioniert selbst in sehr kleinen Grössen, ohne dass Details verloren gehen.


Wichtig ist, dass das Icon gestalterisch direkt aus dem Hauptlogo abgeleitet wird. Es trägt die gleiche visuelle Idee, nur verdichtet. So bleibt die Marke auch dann wiedererkennbar, wenn nur ein einzelnes Element sichtbar ist.



Varianten für helle und dunkle Hintergründe

Ein Logo muss sich an unterschiedliche Hintergründe anpassen können. Damit es überall gut lesbar bleibt, braucht jede Marke mindestens zwei Grundvarianten: eine Version für helle Hintergründe und eine für dunkle. Diese beiden Ausführungen unterscheiden sich meist nur in der Farbführung, nicht in der Struktur des Logos.


Auf hellen Flächen funktioniert in der Regel eine dunkle Logo-Version, weil sie genügend Kontrast bietet. Auf dunklen Flächen ist es umgekehrt: Hier sorgt eine helle Variante dafür, dass das Logo klar erkennbar bleibt und nicht im Hintergrund verschwindet. Diese Anpassungen sind besonders wichtig für Websites, Social Media, Präsentationen und Produktbeschriftungen.


Die Varianten für helle und dunkle Hintergründe sichern die Lesbarkeit in jeder Umgebung. Sie verändern das Logo nicht in seiner Form oder Bedeutung – sie sorgen lediglich dafür, dass es unter verschiedenen Bedingungen gleich stark wirkt.


Das Hauptlogo einmal in Schwarz und einmal in Weiss, als Beispiel für Logo-Varianten auf hellen und dunklen Hintergründen.


Farbvarianten: Farbe, Schwarz-Weiss, Einfarbig

Neben der Variante für unterschiedliche Hintergründe braucht ein Logo zusätzliche Farbversionen. Sie sind notwendig, weil nicht jedes Medium Farbe gleich darstellen kann – oder überhaupt Farben zulässt. Die wichtigsten Ausführungen sind eine farbige Version, eine Schwarz-Weiss-Version und eine einfarbige Variante.


Die farbige Version ist das Hauptlogo und wird dort eingesetzt, wo die volle Gestaltung sichtbar sein soll: auf Websites, in Broschüren oder in Präsentationen. Die Schwarz-Weiss-Version sorgt dafür, dass das Logo auch dann eindeutig bleibt, wenn Farbe technisch nicht möglich ist, etwa bei einfachen Druckverfahren oder in Dokumenten mit reduzierter Darstellung. Die einfarbige Variante ist noch stärker vereinfacht. Sie wird für Anwendungen benötigt, die nur eine einzige Farbe erlauben – zum Beispiel für Lasergravuren, Folien, Stempel oder Stickereien.


Diese Farbvarianten verändern das Logo nicht in seiner Aussage, sondern sichern seine Funktion. Sie stellen sicher, dass die Marke unabhängig von Technik, Material oder Produktionsmethode klar und wiedererkennbar bleibt.



Varianten machen ein Logo flexibel. Konsistenz macht es wiedererkennbar.


Zusammenhalt im Logo-Set

Auch wenn ein Logo in mehreren Varianten existiert, bildet es immer ein geschlossenes System. Jede Version hat einen eigenen Zweck – doch alle folgen denselben gestalterischen Grundlagen. Proportionen, Typografie, Abstände und Bildsprache bleiben konsistent. So entsteht ein Logo-Set, das flexibel einsetzbar ist, ohne an Wiedererkennbarkeit zu verlieren.


Dieser Zusammenhalt ist zentral für einen klaren Markenauftritt. Menschen sollen die Marke unabhängig vom Format oder Medium wiedererkennen können – ob sie ein Hauptlogo sehen, ein kompaktes Icon oder eine einfarbige Variante. Ein gutes Logo-System schafft deshalb Balance zwischen Vielfalt und Klarheit: genug Varianten, um auf jede Situation zu reagieren, und gleichzeitig genug Einheit, damit die Marke jederzeit eindeutig bleibt.


Ein stimmiges Logo-Set ist mehr als eine Sammlung einzelner Dateien. Es ist ein kleines visuelles Netzwerk, in dem alle Teile miteinander verbunden sind – und gemeinsam wirken. Zum Logo-Set gehören nicht nur verschiedene Varianten, sondern auch passende Dateiformate. Sie sorgen dafür, dass die Logos in Print und Web sauber funktionieren. Was die einzelnen Formate leisten, erklärt der Beitrag über Dateiformate im Detail.





FAQ


Wie viele Logo-Varianten braucht eine Firma wirklich?

Das variiert je nach Marke. Meist braucht es ein Hauptlogo, ein Sekundärlogo, ein Icon sowie Versionen für helle und dunkle Hintergründe. Ergänzend kommen Farb- und Einfarbvarianten dazu. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern dass alle Varianten sinnvoll eingesetzt werden können und zusammenpassen.


Was ist der Unterschied zwischen Hauptlogo, Sekundärlogo und Icon?

Das Hauptlogo zeigt die Marke vollständig. Das Sekundärlogo ist eine kompaktere Alternative für enge Flächen. Das Icon reduziert das Logo auf ein einzelnes Zeichen und funktioniert in sehr kleinen Formaten, etwa auf Social Media oder als Favicon.


Warum kann man ein Logo nicht einfach überall gleich einsetzen?

Weil verschiedene Medien unterschiedliche Anforderungen haben. Ein Logo kann in kleiner Grösse unlesbar werden oder auf dunklen Hintergründen verschwinden. Varianten sorgen dafür, dass es in jeder Situation klar bleibt – unabhängig von Grösse, Hintergrund oder Technik.


Reicht es, wenn ich mein Logo nur als PNG oder JPEG erhalte?

Nein. PNG und JPEG eignen sich nur für bestimmte Anwendungen. Für professionelle Einsätze, vor allem im Druck, braucht es vektorbasierte Formate wie SVG oder PDF. Sie bleiben in jeder Grösse scharf und sind für Produktion und Layout unverzichtbar.


Muss jede Firma ein Sekundärlogo haben?

Nicht zwingend, aber oft hilfreich. Ein Sekundärlogo bietet Flexibilität, wenn das Hauptlogo zu breit, hoch oder detailliert ist. Viele Marken profitieren davon, sehr reduzierte Logos kommen manchmal auch ohne aus.





Fazit

Ein Logo ist mehr als eine einzelne Datei. Ein professioneller Markenauftritt entsteht erst dann, wenn mehrere Varianten zusammen ein flexibles und klares System bilden. Hauptlogo, Sekundärlogo und Icon decken unterschiedliche Formate ab, während Farb- und Kontrastvarianten dafür sorgen, dass das Logo in jeder Umgebung lesbar bleibt. 


Ein stimmiges Logo-Set schafft Orientierung. Es macht eine Marke sichtbar – unabhängig von Medium, Hintergrund oder Technik. Mit den richtigen Varianten kann ein Logo überall wirken, ohne an Charakter zu verlieren.

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